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Engagement im Betrieb: Jugend- und Auszubildendenvertretung

 

58862247: © stockyimages - Fotolia.comHeutzutage ist es keine Ausnahme, dass Auszubildende und jugendliche Arbeitnehmer nach einer gewissen Zeit im Betrieb ihre anfängliche Motivation verlieren. Daraus resultieren nicht nur Unmut und schlechter werdende Arbeitsergebnisse, sondern im schlimmsten Fall der Abbruch der Ausbildung. Gründe gibt es viele. Das Problem daran ist die offene Aus- beziehungsweise Ansprache dieser Gründe. Um jugendlichen Mitarbeitern unter 18 Jahren und Auszubildenden eine Stimme im Betrieb zu verleihen, ist eine Jugend- und Auszubildendenvertretung der richtige Weg. Dadurch sorgen Arbeitgeber für eine aktive Einbindung der jüngsten Mitarbeiter in Betriebsinterna und zeigen, dass seitens der Chef-Etage Interesse an der Zufriedenheit in allen Unternehmensbereichen besteht.

Wann kann eine Jugend- und Auszubildendenvertretung gewählt werden?

Es gibt gewisse Bedingungen, um über eine Jugend- und Auszubildendenvertretung abzustimmen. Zum einen benötigt der jeweilige Betrieb einen Betriebsrat sowie mindestens fünf Mitarbeiter, die unter 18 Jahren alt sind oder wahlweise Auszubildende, die noch nicht das 25. Lebensjahr erreicht haben. Dabei spielt es keine Rolle, in welchen Ausbildungsbereichen die Auszubildenden tätig sind. Die Nase vorn hatten im Jahr 2016 Ausbildungen im Bereich Industrie und Handel (57 bzw. 60 Prozent). Zur Wahl der Jugend- und Auszubildendenvertretung, kurz JAV, kommt es alle zwei Jahre, weshalb die Amtszeit einer Vertretung für die jugendlichen Mitarbeiter und Auszubildenden ebenfalls zwei Jahre dauert. Erreicht ein Mitglied während der JAV-Zeit sein 25. Lebensjahr, beendet er seine Amtszeit und ist im nächsten Jahr nicht wieder wählbar. Die Größe der Jugend-Repräsentation ist von der Anzahl der jugendlichen Arbeitnehmer und Auszubildenden im Betrieb abhängig. Maximal gibt es 15 gewählte Vertreter.

Welche Aufgaben erfüllt die JAV?

Die Jugend- und Auszubildendenvertretung ist für jedes Unternehmen mit einem Betriebsrat eine gute Gelegenheit, um das Mitspracherecht jugendlicher Arbeitnehmer und Auszubildender zu befürworten. Zu den Aufgaben der JVA zählen:

  • Das Klären von Fragen zur Berufsausbildung oder zum Arbeitsplatz. Gleichermaßen trägt die JVA Maßnahmen und Anregungen zur Verbesserung vor. Im Einzelfall weist die Vertretung den Betriebsrat falls nötig auf eine Erfüllung hin.
  • Die Überprüfung der innerbetrieblichen Gesetze, Verordnungen und Vorschriften gehört ebenfalls zu den Aufgaben der JVA. Darüber hinaus kümmern sich die Stellvertreter um die Einhaltung der Tarifverträge, der Unfallvorschriften, des Jugendarbeitsschutzgesetzes und des Berufsbildungsgesetzes.
  • Gibt es erforderliche Dokumente, die zur Realisierung eines Vorhabens oder besonderer Arbeiten nötig sind, verlangt die JAV die Bereitstellung beim Betriebsrat.
  • Des Weiteren ist die Jugend- und Auszubildendenvertretung im Bereich der ausländischen Auszubildenden für die Einbindung in den Betrieb zuständig sowie für die Gleichberechtigung von weiblichen und männlichen Lehrlingen.

Während der Betriebsrat die Jugend- und Auszubildendenvertretung stets in Kenntnis setzt, informiert die JAV die jugendlichen Arbeitnehmer und Auszubildenden.

Außerdem ist es möglich JAV-Sitzungen einzuberufen, die während der Arbeitszeit stattfinden. Dabei spielt es keine Rolle, warum diese Konferenz der Jugend- und Auszubildendenvertretung stattfindet. Bei solchen Sitzungen stehen wichtige Fragen, wie diese auf der Tagesordnung:

  • Sind unsere Interessen vollständig und vernünftig vertreten?
  • Wie läuft die Ausbildung?
  • Gibt es aktuell wichtige Belange zum Vortragen vor dem Betriebsrat?

Des Weiteren haben die Mitglieder das Recht, eine Jugend- und Auszubildendenversammlung durchzuführen.

Seminare und Coachings für eine Position in der Jugend- & Auszubildendenvertretung besuchen

Um den Aufgaben der JAV gerecht zu werden, ist es für Interessierte im Vorfeld sinnvoll, ein Seminar im Bereich Jugend- und Auszubildendenvertretung zu absolvieren. Besonders hinsichtlich der Betriebsratssitzungen, an denen die gewählte JAV teilnimmt, ist es wichtig, dass der Vertreter versteht, worum es geht und wie er die JAV vertritt. Zusätzlich ist die JAV bei allen Meetings anwesend, die die jugendlichen Mitarbeiter oder Auszubildenden in irgendeiner Form zum Thema haben. Bei diesen Sitzungen haben die JAV-Mitglieder ein Stimmrecht, um bei den jeweiligen Beschlüssen die Interessen der jungen Erwachsenen, der Azubis oder der Studierenden im Betrieb zu vertreten.

Wer sich für eine Schulung oder ein Seminar im Bereich der Jugend- und Auszubildendenvertretung interessiert, ist jedoch von der Gunst des Betriebsrats des Unternehmens abhängig. Geschuldet ist das zum einen der Tatsache, dass der Arbeitgeber die Kosten für die Schulung oder das Seminar übernimmt und zum anderen dem Fakt, dass die JAV kein selbständig handelndes Organ ist. Das bedeutet, dass der Betriebsrat entscheidet, ob die Schulung stattfindet und wenn ja, wo das Seminar erfolgt. Ohne einen Betriebsrat-Beschluss über die Freistellung der JAV-Stellvertreter ist die Teilnahme untersagt. Allerdings haben diese Seminare und Coachings eine positive Wirkung auf jugendliche Arbeitnehmer und Auszubildende sowie in der Folge auch für den Betrieb, weshalb einer Bewilligung meist nichts im Weg steht. Neben der Rückkehr des anfänglichen Enthusiasmus, fühlen sich die Lehrlinge gefordert und gefördert.

Sonderrechte der Jugend- und Auszubildenden-Vertreter

Mitglieder einer Jugend- und Auszubildendenvertretung haben verschiedene Sonderrechte, die die Position noch attraktiver gestalten. Nach der Ausbildung ist der Arbeitgeber verpflichtet, die JAV-Mitglieder im Betrieb auf Antrag des Auszubildenden zu übernehmen. Des Weiteren ist eine Kündigung ausschließlich im Falle besonderer Vorkommnisse gerechtfertigt. Ein Beispiel dafür ist eine Straftat. Zudem ist die Zustimmung des Betriebsrates notwendig, um einem JAV-Mitglied zu kündigen. Die Benachteiligung oder Behinderung der Jugend- und Auszubildendenvertretung durch den Arbeitsgeber ist ebenfalls untersagt.

Fazit: Die JAV dient zur Motivation und stärkt die Rechte der jugendlichen Arbeitnehmer

Eine Jugend- und Auszubildendenvertretung ist für jeden Betrieb, der daran interessiert ist, jugendlichen Mitarbeitern und Lehrlingen mehr Mitspracherecht zu verleihen, eine ideale Möglichkeit das in die Tat umzusetzen. Die JAV steht für die Interessen und Wünsche der jüngsten Arbeitnehmer ein, arbeitet eng mit dem Betriebsrat zusammen und kümmert sich um alle wichtigen Belange der Jugendlichen und Azubis.
Aus diesem Grund ist es wichtig sich mit der Materie auszukennen und den Anspruch auf eine Schulung in jedem Fall wahrzunehmen, wenn das Interesse an dieser Position besteht. In den Seminaren sind nicht nur generelle JAV-Aufgaben Thema, sondern auch Themen wie seelische Belastungen am Arbeitsplatz. Vorteilhaft ist, dass die Seminare und Coachings mit einem Freistellungsantrag einhergehen und der Stellvertreter in dieser Zeit sein Gehalt bekommt.

pixabay.com © Free-Photos (CC0 Creative Commons)

 

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